Agaete – Gran Canaria: Fern ab vom Massentourismus!!

Ein paar Tage Urlaub sollten es sein. November. Sonne wäre trotzdem schön. Nicht sooo lange fliegen. Wir haben uns für Gran Canaria entschieden. Da es mich bei dem Gedanken an Bettenburgen schüttelt und wir ohnehin nicht die Strandlieger, sondern die Erkunder sind, haben wir uns für einen Ort im Nordwesten der Insel entschieden: Agaete. Also – dort ist es ruhig und wirklich fern ab vom Massentourismus. Deutsch spricht niemand, Englisch aber eigentlich auch keiner. Also mit Händen und Füßen und den wenigen Brocken Spanisch, die im Laufe der Jahre hängen geblieben sind. Und wie das geklappt hat! Jeden Abend gab es statt Rämmidämmi den Blick aufs Meer von der Terrasse eines der wenigen kleinen Fischerlokale – und natürlich gab es jeden Abend frisch gefangenen Fisch. Nicht, was auf der Karte stand, sondern das, was gefangen wurde…

Mit dem Mietwagen haben wir die Insel erkundet. Über Stock und Stein und durch gefühlte 1.000 Serpentinen. Womöglich mehr… Allerdings haben wir zugesehen, bei Anbruch der Dunkelheit in unserem Ort zurückgewesen zu sein. Zwar sind die Straßen in einem bemerkenswert hervorragenden Zustand, aber hinter den (z. T. Holz-)Leitplanken ging es dann auch gerne mal 200 m oder mehr steil die Klippen herab.

Alles in allem war es wunderbar. Wir haben uns gut erholt, haben es genossen, ein paar Tage „nur wir alleine“ zu sein. Kein Handy. Dafür Sonne und gutes Essen. Prädikat: empfehlenswert!

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Gar nicht schief gewickelt

Ich mag meine Garne gerne im Strang ansehen. Kuscheln. Freuen. Wenn ich dann aber Lust habe, einen plötzlich – jetzt – sofort anzustricken, fehlt mir die Muße, den Strang zu wickeln. Während mein Liebster also derzeit einen Vortrag schreibt, habe ich mal langsam angefangen, den einen und den anderen Strang zu wickeln. Sieht auch schön aus… Das wird wohl eine „never ending story“… Hier also Teil 1:

Kasseltreffen der „Handarbeitsfrauen“

Wenn es langsam kalt und „usselig“ wird, wenn man an’s Aufziehen der Winterreifen denken muss, dann, ja dann kommt „Kassel“. Zum 9. Mal trafen sich handarbeitswillige und „-verrückte“ Frauen und auch wie immer ein paar unerschrockene Männer aus dem Forum der Handarbeitsfrau. Ein großer Tagungsraum voller Fachleute, die ihr Wissen bereit sind weiterzugeben. Die sich freuen, über ihren eigenen Tellerrand schauen zu können. Die sich darauf freuen, mal „‚was ganz anderes“ auszuprobieren. Und das ganze knappe 2 ½ Tage lang. Für mich persönlich bedeutete dies im Vorfeld das Vorbereiten eines Fair Isle-Workshops, den ich am Samstag vormittag gemacht habe. Inklusive des Wickelns 8 x 8 Knäule passenden Garns. Ich glaube, der Workshop kam ganz gut an. Es wurde nicht nur gewickelt, auch gewichtelt. Wer was nimmt, darf was nehmen …
Für mich ist dieses Kasseltreffen eine wunderbare Tradition geworden. Die meisten sehe ich tatsächlich nur dieses eine Mal im Jahr – ich freue mich schon aufs nächste – das 10. Treffen. Dann hoffentlich wieder mit „unserer Chris“, ohne die dies alles nie hätte stattfinden können. Komm wieder ganz bald auf die Beine!
Ach, was auch zum Kasseltreffen dazu gehört: ein neues – aktuelles Foto in meiner Kassel-Blitzer-Galerie. Dieses Jahr halt im neuen Auto und mit Lenkradheizung. Wird die Leute vom Ordnungsamt nicht beeindrucken…