HSM-Motorradtour

Am 3. Juni-Wochenende trafen sich erneut 17 wetterunerschrockene Motorradfahrer aus unserem Krankenhaus-Verbund sowie einige niedergelassene Ärzte und Freunde, um zum nunmehr 10. Mal gemeinsam mit dem Motorrad auszufahren. Treffpunkt, verbunden mit einem wunderbaren Frühstück, das das Team um unseren Küchenchef vorbereitet hat, war in diesem Jahr das St. Marien-Hospital. Nach dem obligatorischen Briefing ging es bei (noch) leichtem Nieselregen los – über Bonn, Sinzig, Königsfeld und Ramersbach nach Schuld, wo sich beide Gruppen („Ambitionierte“ und „Gemütliche Truppe“) zum gemeinsamen Mittagessen trafen. Zwischenzeitlich hätte man glauben können, 10 – 12 Minuten regenfrei fahren zu können… Nach der Pause ging es weiter Richtung Mosel, wo wir am frühen Abend in unserem Hotel in Brodenbach eingekehrt sind.

Am Sonntag – endlich – bewies Petrus, dass er ein Herz für Motorradfahrer hat. Bei perfektem „Moped-Wetter“ ging es nach einem ausgiebigen Frühstück durch wunderschöne Moseldörfer auf die Loreley. Kultur gehört dazu … Von dort aus fuhren wir weiter – fernab von Bundesstraßen – langsam in Richtung Heimat. Dabei durchfuhren wir weitere schöne Orte, die auf der Landkarte nicht mehr als ein kleiner Fleck sind.

Trocken und wohlbehalten sind alle am frühen Sonntagabend – rechtzeitig vor dem letzten EM-Vorrundenspiel der Deutschen Nationalmannschaft – zu Hause angekommen.´

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Sie tuts schon wieder: nähen

Gestern hatte ich meinen 1. Nähkurs bei Stoffknirps in Leverkusen. Nette Kursleiterin, nette Mädels. Bisher habe ich noch keinen Zentimeter genäht, dafür aber ein Schnittmuster ausgesucht, abgemalt (geht mit dieser Folie noch viel besser, als mit Seidenpapier), ausgeschnitten, Stoff ausgesucht. Kursabend vorbei … Nächsten Dienstag geht es weiter. Zuvor habe ich zu Hause ein kleines Täschchen (ja, wir Rheinländer) genäht, in das die ganzen Nadeln, Nahttrenner und wie sie alle heißen, reinpassen.

Ach ja, gesponnen hab ich auch. Die 1. Spule grauer Norweger ist gefüllt.

Ein Kleinod – meine Heimat

Mein Vater hat zu Lebzeiten ein Kleinod geschaffen. Mit extrem viel Kraft, Ausdauer und einer unfassbaren Kreativität und Liebe zum Detail hat er unser Haus gebaut und das Grundstück verschönert. Seit seinem Tod vor nun fast 11 Jahren versuchen wir, diesen „Geist“ zu erhalten. Nach einer anstrengenden Woche im Job am Schreibtisch + bei Kunden freuen wir uns dann, wenn wir uns am Wochenende – zum Teil mit „schwerem Gerät“ – auspowern können. Besonders klasse (auch fürs Ego): Man sieht immer ein Ergebnis … Und dieses Wochenende wurden wir lautstark angefeuert von einem kleinen Urlauber – dem Cairn-Terrier (auch: Kernterrier) Luca.