Again: La Palma

In der ersten Novemberwoche hat es uns wieder auf die Kanaren gezogen …. La Palma, la Isla bonita. Entspannung pur (auch, wenn die Unterkunft dieses Mal ganz schon laut war – bellende, heulende Hunde und aufheulende Motoren direkt unter dem Fenster), ein paar Touren mit dem Leihwagen, bestes Essen, feiner Vino tinto. Wir haben es sehr genossen. Da ich in den letzten Jahren immer viel zu unseren Touren geschrieben habe, ich mich diesbezüglich nur noch wiederholen könnte, hier nur ein paar Fotos aus diesem Jahr:

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Teststrick: Ribo

Aktuell läuft ein Teststrick von Dagmar von der wollerey, bei dem ich mitstricken durfte. Der boxige Pullover wird seitlich gestrickt (in Einzelteilen), wobei das Vorderteil ca. 10 – 15 % größer gestrickt wird, als das Rückenteil, was einen kleinen Wasserfallausschnitt ergibt.

Ich habe für Dagmar eine “Edelvariante” aus dem wunderbaren 100 % Seidengarn Sedaca gestrickt. Trotz dünner Nadel und einer Lauflänge von 500 m auf 100 gr kommt man gut voran, weil immer etwas passiert (Zunahmen hier, Abnahmen dort, mal wieder eine Zopfreihe, etc.).

Beim RT habe ich (vom Ausschnitt abgesehen) 18 x 4 R re, 4 R li gestrickt, bis ich die Schulterweite erreicht habe, dann 2 x 4 R re, 4 R li “gerade” gestrickt (= Verlängerung).
Beim VT habe ich 20 x 4 R re, 4 R li gestrickt für die (größere) Schulterbreite, dann komplett auf 4 M re, 4 M li mit Zöpfen in jeder (versetzten) 10. Reihe gestrickt (keine Verlängerung, da 2 x 4 R re, 4 R li größer und damit passend auch länger).
Für die Ärmel habe ich 104 M herausgestrickt und dann in jeder 10. Reihe 2 M abgenommen, abgeschlossen habe ich jeweils mit 5 R 1 re, 1 li.
Der linke Ärmel hat das Zopfmuster erhalten, beim rechten habe ich 4 R re, 4 R li gestrickt (jeweils analog zum Body).

Die Anleitung ist einwandfrei, lässt sehr viel Spielraum, um sich mit verschiedenen Mustern auszutoben.

Anleitung: Ribo von der wollerey
Garn: Sedaca (100 % Seide) von der wollerey, LL: 500 m auf 100 gr
Gesamtverbrauch: 260 gr
Nadelstärke: 3

Cyprina Pulli

Nach dem Cyprina Top im vergangenen Jahr habe ich (… im Laufe dieses Jahres …) aus dem gleichen Muster einen Kurzarmpullover gestrickt. Dieses Mal habe ich den Hintergrund (pink) aus Schurasilk, die Wabenränder (rosa) aus Sedaca genutzt und eine A-Form gestrickt. Wenn ich ehrlich bin, bin ich selbst ganz verliebt in das Teilchen.

Anleitung: Cyprina von der wollerey
Garn: Schurasilk (60% Wolle, 20% Ramie, 20% Seide) in pink – ca. 160 gr und Sedaca (100% Seidenkammgarn) in rosa – ca. 125 gr, beides von der wollerey
Nadelstärke: 3,5

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Test: Gaja, das neue Garn der wollerey

Wenn Dagmar ein neues Garn in ihr Programm aufnimmt, kann man immer davon ausgehen, dass es sich um etwas Besonderes handelt. Auch hier. Gaja ist ein echtes GAnzJAhresgarn mit 50% Baumwolle, 25% Seide und  25% Wolle und einer Lauflänge von angenehmen 320 m auf 100 gr.

Zur Haptik: Das Garn fasst sich ein bisschen stumpf an, wie man es bei 50% Baumwolle erwarten kann, aber durch den Anteil von 1/4 Seide glänzt es dennoch wunderbar. Die Strickeigenschaft ist total super, die Gaja ist weich beim Stricken und noch weicher auf der Haut, also auch perfekt für Kratzempfindliche geeignet!!

Nach dem Waschen: meine Sorge war relativ groß, dass das Strickstück mit knapp 500 gr auch entsprechend groß wird und sich aufgrund der Badeaktion längt. Aber tatsächlich ist alles formstabil geblieben, ich habe mit 3,5 gestrickt (Blenden mit 3,25) und nur ca. 2 cm Länge nach dem Waschen „gewonnen“.

Meine Maschenprobe mit Nadelstärke 3,5: 23 M ~ 34 R.

Auf Ravelry finden sich unzählige Modelle, die zu dem tollen Garn passen. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen!!

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Doppeltest … Flying Feathers mit Gaja

Für Jutta (HintermStein) durfte ich wieder bei einem Teststrick mitmachen. Da nahezu gleichzeitig ein neues Garn von der wollerey herausgekommen ist – Gaja aus 50% Baumwolle, 25% Seide und 25% Wolle, deren Lauflänge absolut perfekt zum Modell passt, habe ich also einen Doppeltest gemacht: Jacke und Garn.

Zur Jacke: Das Design ist (mal wieder – wie immer bei Jutta!!) absolut super, die Jacke fällt fluffig, die Weite nach unten hin kommt aus dem Muster der Federn. Durch die Federn ist die Jacke absolut kurzweilig zu stricken. Der Klassiker ….. die Feder strick ich aber noch … ☺

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Südtirol – immer wieder schön!!

Als der Sommer sich zu Hause zu verabschieden begann, durften wir in unseren Urlaub starten …. Und wir wurden wettermäßig belohnt! Während es im Rheinland augenscheinlich permanent geregnet hat, haben wir in Südtirol bestes Sonnenwetter genossen. Unsere Reise führte uns über den Reschenpass ins Val Martello, wo immer noch (die letzten) Erdbeeren gepflückt wurden, auf 1.953 m auf die Stallwies-Alm, wo wir selbst gemachte Erdbeer-Buttermilch genossen und wunderbar ruhig geschlafen haben. Wir haben das „Dorf Tyrol“ mit seiner Burg besucht, außerdem Schloss Sigmundskron, wo Reinhold Messner persönlich anwesend war und einen Vortrag im offenen „Kino“ gehalten hat. Auf dem „Ritten“ waren wir, haben im Patscheider Hof gegessen, waren in Oberbozen, wo ich einige Wochen meiner Kindheitsferien verbracht habe und natürlich haben wir in Eppan / Appiano unsere Freunde für ein paar Tage besucht und haben die gemeinsame Zeit genossen.

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