Sölden 2018

Unser diesjähriger Sölden-Ski-Urlaub begann etwas spektakulär, nämlich ohne Skier, ohne Skibrille, sondern mit „Zeit totschlagen“. In den Tiroler Alpen gab es / gibt es in diesem Winter viel Schnee. Sehr viel Schnee. So viel Schnee, dass die höchste Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen wurde und direkt am 1. Urlaubtag die Berge bzw. Pisten komplett gesperrt waren.  Für die Chronisten unter uns sei erwähnt, dass es Sölden diesbezüglich nicht wirklich hart getroffen hat. Orte wie St. Anton, nicht weit von Sölden entfernt, und etliche weitere Orte in Österreich und den Schweizer sowie Französischen Alpen sind für Tage von der Außenwelt abgeschlossen. Bei „uns“ in Sölden wurden nur für wenige Stunden bzw. für die Nacht die Straßen gesperrt.

Am 2. Tag waren dann nach etlichen Lawinenabschüssen, von denen wir morgens geweckt wurden (das muss man erstmal im Hirn sortieren, wenn man aus dem Schlaf schreckt, weil man Schüsse hört!!) und nach viel Präparierarbeit der unermüdlichen Pistenarbeiter einige Strecken geöffnet, dafür war das Wetter nicht so prickelnd. Zwar sind wir auf den Berg gefahren, haben aber nur mal die Skier getestet und sind wieder in den Ort gefahren. Keine Sonne = keine Sicht = keine Chance, die tausenden Hubbel zu erkennen.

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Ab Tag 3 wurde dann wieder wahr, was wir schon häufig erlebt haben – in den Alpen kann sich das Wetter stündlich ändern, die Sonne schien, wir hatten Spaß auf den Pisten und kamen aus den Glücksgefühlen aufgrund der wunderschönen Landschaft kaum heraus (wollten wir aber auch nicht) ….

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Alpenpanorama at its best

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By the way – in diesem Jahr sind wir dann auch (endlich) auf den Gaislachkogelberg (gut über 3 k) gefahren, wo Daniel Craig alias James Bond schon „Spectre“ gedreht hat. Bei wieder wunderbarem Wetter haben wir die Abfahrt wirklich genossen.

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Ich hätt direkt schon wieder Lust ….

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