Kurztrip nach Utrecht

In 2,5 Stunden mit dem (Bummel-)ICE von Köln nach Utrecht. Hauptbahnhof quasi mitten in der Fußgängerzone. Von dort aus in weniger als 10 Min zu Fuß zum Hotel. Ziemlich einfach.

Wir sind am vergangenen Wochenende für 2 Tage nach Utrecht gefahren. Leider war das Wetter nicht soooo toll, aber es hat am Samstag nur „gefisselt“, richtig nass wurden wir nur am Abend nach dem Restaurantbesuch.

Utrecht00a

Utrecht ist ganz zauberhaft, hübsche, alte Häuser, der Kanal fließt quer durch die Stadt, ich glaube, bei Sonnenschein ist es nochmal so schön (deshalb haben wir uns schon vorgenommen, im Sommer nochmal hinzufahren). So haben wir zugesehen, immer mal ein Dach über dem Kopf gehabt zu haben und haben uns einfach treiben lassen, hier und da einen Kaffee getrunken.

Eisenbahnmuseum:

Utrecht00bUtrecht00c

Der Dom (leider war in der Führung „DOMunder“ nur noch 1 Platz frei, so dass wir diese Besichtigung nachholen müssen)

Utrecht00f

Das Spieluhrenmuseum (auch toll mit Kindern)

Utrecht00g

Eine Attraktion war auch unser Hotel. Hier bin ich einem Tipp von „Frl. Ordnung“ gefolgt, die das Hotel (und Utrecht) in ihrem Blog mal vorgestellt hat. Alle Zimmer sind individuell und sehr besonders eingerichtet. Wir haben ein wunderschönes Zimmer im 3. Stock mit Blick auf den Domturm bekommen.

Mother Goose Hotel

Utrecht00d

Der Blick aus unserem Zimmer:

Utrecht00e

Alles in allem 2 wirklich schöne Tage. Utrecht ist eine Reise wert! Und noch eine nachfolgende….

 

Sölden 2017

Nachdem wir auf der Heimfahrt vom Italienurlaub im September letzten Jahres die Giggijoch-Bahn im Noch-im-Bau-Zustand begutachtet haben, konnten wir sie nun endlich im Fertig-Zustand betrachten. Und benutzen. Die Zahlen machten mich allerdings vorher schwindelig: 10er Kabinen, die bis zu 4.500 Personen pro Stunde transportieren können! Zum Einstieg in Sölden Downtown wird man sehr bequem per Rolltreppe gefahren. Keine Treppen mehr mit Skistiefeln, Skiern und Stöcken laufen. Und auf 2.283 m Höhe am Giggijoch angekommen, steigt man ebenerdig aus. Wie cool ist das?!!

soelden00a

Nach einem gesundheitlich suboptimalen Jahr und der daraus resultierenden Möglichkeit, auch in 2016 Ski laufen zu können (das klappt nicht, während man an Kabeln auf der Intensivstation liegt), haben wir uns umso mehr auf diesen Urlaub gefreut. Im Vorfeld haben wir unsere Kondition auf dem Ergometer und dem Gravitygerät auf Vordermann gebracht, so dass wir in der Lage waren, auch längere Abfahrten gut durchzuhalten.

soelden00b

Wir hatten Kaiserwetter. Alle Tage. Aufgewacht und schon auf die gülden besonnten Gipfel der Alpen geblickt. Den kompletten Tag auf dem Berg, bis die Sonne fast unterging. Es war schlichtweg traumhaft.

soelden00c

Wieder haben wir uns für einen halben Tag einen Privattrainer gegönnt und waren wieder höchst zufrieden. Die Jungs der Skischule Sölden haben es wirklich drauf. Sind nett, motivierend, sehr qualifiziert und wissen, worauf es ankommt: Spaß haben und dabei etwas lernen oder vertiefen.

soelden00d

Irgendwie ging es (wieder mal) viel zu schnell vorbei, aber wir werden noch lange von diesem wunderschönen Urlaub zehren……

soelden00e

soelden00f

Nachlese: La Palma

Im November hat es uns wieder auf die „Isla Bonita“, La Palma auf den Kanarischen Inseln, gezogen. 20° – 23° Tagestemperaturen Ende November haben dann (wieder) den Ausschlag dafür gegeben, eine unserer Lieblingsinseln zu besuchen.

Dieses Mal haben wir uns ein Apartment in der Hauptstadt, Santa Cruz de la Palma, gemietet. Das war eine richtig gute Entscheidung. Morgens in die Fußgängerzone gehen und frühstücken, den Tag an schönen Orten verbringen, unterwegs frischen Fisch essen und den Abend wieder in einer der hübschen Lokale ausklingen lassen.

Direkt am 1. Abend sind wir durch die Stadt gelaufen und hörten plötzlich Stimmen. Männerstimmen. Ein Chor? Da, wo es am deutlichsten zu hören war, sind wir stehen geblieben und haben uns umgesehen. Kein Chor zu sehen. Aber in einem Haus stand im 1. Stock ein Fenster offen, dahinter ein Mann mit einem Kontrabass. Als wir am Ende eines Liedes klatschten, winke er uns nach oben. In einem großen Saal eines von außen unscheinbaren Hauses übte tatsächlich ein Männerchor. Wir wurden eingeladen, der Probe beizuwohnen. Ein tolles Erlebnis.

lapalma00a

Salinas de Fuencaliente ~ Tanzacorte ~ Restaurant Enriclai Santa Cruz de la Palma

lapalma00blapalma00c

Unsere diesjährige kulinarische Entdeckung war das „Enriclai“ im Herzen von Santa Cruz de la Palma. Es gibt 5 Tische, von denen aber nur 4 besetzt werden. Carmen betreibt mit unendlicher Liebe zu Essen und den Menschen dieses Mini-Restaurant zusammen mit ihrem Sohn (Koch) und einem weiteren Mitarbeiter. Es gibt keine Karten, gegessen wird, was frisch gefangen / besorgt wurde. An Getränken gibt es Wein, der von 2 Frauen im Norden der Insel angebaut wird, Bier oder Wasser. Fertig. Es ist ein echtes Erlebnis, einen Tisch bekommt man natürlich nur durch Zufall oder, wenn man rechtzeitig bucht. Der Abend war wunderbar, es war extrem (!!!!) lecker und ganz wunderbar. Carmen überschüttet ihre Gäste mit so viel Liebe, dass man ganz beseelt ist.

lapalma00d

Tijarafe

lapalma00e

Roque de los Muchachos ~ Restaurant Chipi Chipi ~ Rainers Haus und Hof Friseur (ein MUSS)

lapalma00f

lapalma00g

lapalma00h

lapalma00i

Archäologischer Park in Belmaco (Geschichte der Guanchen)

lapalma00j

lapalma00k

San Bartolomé ~ San Andres ~ Los Cancajos ~ Restaurant Enriclai (nochmal!!)

lapalma00l

lapalma00m

lapalma00n

lapalma00o

Quer durch den Norden

lapalma00p

Markt in Santa Cruz de la Palma

lapalma00q

Unser Fazit dieses Jahr (wie beim letzten Mal, wie beim vorletzten Mal): wir kommen sicher wieder!!

Urlaub … Südtirol

Urlaub. Endlich. Lange herbeigesehnt. Plötzlich war er da. Und es war unfassbar wunderschön. Unser Plan war, keinen Plan zu  haben. Ja, eine grobe Richtung, was beim Packen des Koffers hilfreich ist. Aber mehr auch nicht. Südtirol sollte es sein, ein bisschen Gardasee, anschließend ein paar Tage bei unseren Freunden in Appiano / Eppan bei Bozen.

Schon die Anreise war ziemlich entspannt, wenig Stau außer in den schier endlosen Baustellen auf den deutschen Autobahnen. Unsere erste Nacht in Italien bzw. Südtirol haben wir in Tschars im Vinschgau verbracht. Die Hotelsuche bzw. -findung wie immer: einfach mal anhalten und fragen, ob es noch ein Doppelzimmer gibt. In all den Jahren, in denen wir so reisen, hatten wir nur selten Pech. Auch dieses Mal – ein süßer Ort, sehr, sehr steil, prima Essen, die Unmöglichkeit, die Einheimischen im südtiroler / vinschgauer Dialekt zu verstehen und trotzdem eine Unterhaltung zustande zu bringen.

Von hier aus gings dann an den Gardasee

00a_gardasee

– eine kleine Weingut“besichtigung“ und einen Eiscafe später haben wir uns weitertreiben lassen, um in Malcesine im gleichen Hotel (Ariston) wie vor 5 Jahren abzusteigen. Auch wenn der Ort touristisch total überlaufen ist, hat er schöne Ecken und ein besonders schönes Restaurant Al Gondoliere.

00b_malcesine00c_malcesine

In unmittelbarer Nähe unseres Hotels ist die Seilbahn, die zum Monte Baldo führt. Wir sind früh aufgestanden, haben eine der ersten Bahnen am Morgen genommen – und waren im Endeffekt extrem froh darüber, als wir später am Tag wieder unten angekommen sind: die Schlange am Eingang hatte Phantasialand-Ausmaße: geschätzte 2 – 2,5 Stunden Wartezeit. Für uns alles gut … ☺

00d_montebaldo00e_montebaldo

Immer, wenn es uns zu heiß wurde in der Ebene, sind wir in die Berge gefahren, haben uns bekannte, aber auch neue Seen gefunden und es uns gut gehen lassen. So zum Beispiel am Lago di Molveno

00f_lagomolveno

und am nächsten Tag am Lago Smeraldo, dem Smaragdsee, den ich vor geschätzt 30 Jahren schonmal mit meiner Mutter + meiner Schwester besucht habe. Insbesondere eine Wanderung / Spaziergang durch den Canyon (Start in Vasio) sind sehr, sehr empfehlswert.

00g_lagosmeraldo00h_lagosmeraldo

Und natürlich „mussten“ wir nach San Romedio. Mit dem alten Einsiedlerkloster verbindet mich eine ewig lange Verbundenheit. Ich habe das Gefühl, hier meinem Papa noch näher zu sein.

00i_sanromedio00j_sanromedio

Dann haben wir, nachdem wir Quartier bei Elena und Roberto bezogen haben, den Patscheider Hof ge- und besucht. In der Bozener Gegend ein Begriff, wir wurden auf das kleine Lokal mit Michelin-Sternen durch eine Fernsehshow mit Tim Mälzer aufmerksam. Es ist absolut wunderbar dort. Die Preise sind moderat, der Ausblick atemberaubend, das Essen super.

00l_patscheiderhof

Ein weiterer Tagesausflug hat uns ins Ultental und auf die Schwemmalm geführt. Eigentlich ein Skigebiet, aus dem z.B. Dominik Paris kommt, im Hochsommer für Wanderer ein schönes Gebiet mit einem auch für uns gut begehbaren Plateau.

00m_schwemmalm00n_schwemmalm

Was soll ich sagen? Die Zeit, die wir verbracht haben, war wunderschön, die Abende mit unseren Freunden und der abschließende Geburtstag von Aldo, eine schöne Gelegenheit, noch einmal mit allen zusammen zu sitzen und dann gut gelaunt, ein bisschen wehmütig, die Heimreise anzutreten.

00o_bozen00p_bozen00q_larchers

Fazit: wir kommen wieder. Ganz bestimmt.

Irland ~ Éire ~ Ireland

Die Idee kam während einer Dokumentation über Irland auf arte oder phoenix. Ich zwischen Herd und TV hin- und herhüpfend, als der Liebste kurz zusammenfasste: könnte unser nächster Urlaub sein. Urlaub beantragt, Flüge und Leihwagen gebucht, Regenjacke gekauft und im Internet eine grobe Richtung überlegt.

Unseren Mietwagen haben wir direkt am Dublin Airport aufgepickt (der sich allerdings als verkratzte und klappernde Möchtegern-SUV-Kiste entpuppte) und sind grob Richtung Süden gefahren – Bray – Wicklow, wo wir am Strand gegessen haben – und weiter an der Küste entlang. Gelandet sind wir in Arklow, einem kleinen Städtchen, dessen wahre Schönheit uns verborgen blieb, wo wir aber eine ordentliche Übernachtungsmöglichkeit gefunden haben und am nächsten Morgen ein ebenso ordentliches Frühstück bekommen haben.

00a-Bray-Wicklow-Arklow

Aaaaber vom Wirt bekamen wir einen Tipp für unsere weitere Route: fahrt mal nach Youghal (Youghal [jɔːl; ˈjɒhəl] (irisch Eochaill, gespr. [ˈɔxiʎ]) Ich habe mit des Wirts Hilfe nach 7 Anläufen den Namen aussprechen können, nach 3,74 Minuten war die korrekte prononciation schon wieder aus meinem Hirn verschwunden. Gälisch / Irisch erschließt sich mir nicht. In keinster Weise. Dafür klappte am 2. Tag das Autofahren auf der „falschen“ Seite schon recht gut und auch, wenn es bis zum letzten Tag ungewohnt war, mit links zu schalten, haben wir uns nicht allzu dumm angestellt.

Von Arklow ging es also über Ferns

00a_Ferns

und Enniscourthy

00b_Enniscorthy

in den Irish Heritage Park in Wexford, wo auf mehreren Rundwegen durch den 14 ha großen Park die Vielfalt der über 9000 Jahre alten irischen Geschichte und Tradition erzählt wird. Es werden authentische Rekonstruktionen wichtiger historischer Stätten von der Steinzeit bis zur Ankunft der Normannen in Irland gezeigt.

00c_IrishHeritagePark

Vom Wind getrieben sind wir dann am späten Nachmittag tatsächlich in Youghal angekommen. Ein süßes Städtchen. Im Pub, wie vielfach bzw. jedes Mal festgestellt, gab es (allerdings extrem laute) Livemusik. Passend zum handmade burger.

00d_Youghal

Wer sich mal nach Youghal verirrt – oder wie wir absichtlich hinfährt – dem sei als B&B „La petite Auberge“ empfohlen. Leila und ihr Mann sind so herzlich und nett, die (das) Zimmer groß und pikobello, das Frühstück mit allem, was das Herz begehrt und noch mehr dazu:

00a_Youghal

Leila hat uns dann den Weg nach Cork bzw. den zum besten Parkplatz aufgemalt (gegenüber vom Jury’s Inn) – und direkt auch, wie wir wieder aus dem Parkhaus rauskommen („hinten raus“). Nach Cork „mussten“ wir unbedingt. Und zwar, um den English Market zu besuchen, zu bestaunen und auf uns wirken zu lassen. Auf der Empore haben wir Tee getrunken und dem Treiben unter uns zugeguckt, ich habe mir von einem Fleischer erklären lassen, wie er diesen sich nicht auflösenden Knoten macht und ihn direkt hinter dem Knotenkopf abschneidet und ansonsten: wir haben nur gestaunt:

00b_CorkEnglishMarket

00c_CorkEnglishMarket

Wir sind noch weiter durch Cork geschlendert, haben die „gute Tat des Tages“ geleistet, weil wir ins Butter Museum gegangen sind, obwohl sämtliche Kommentare im Reiseführer dieses als langweilig und eher zeitverschwendend bezeichnet haben. Aber der Museums-Mann hat sich gefreut, dass wir da waren und jeder 4 Euronen Eintritt gezahlt hat. Nach uns kamen nochmal 2 Personen.

00d_Cork

Am frühen Nachmittag sind wir dann nach Killarney gefahren, um uns Muckross House anzusehen. Wer die Führung mitmachen und sich den Park wenigstens grob ansehen will, braucht aber mehr als 1 ganzen Tag, eher 2.

00e_KillarneyMuckross

00f_KillarneyMockross

Von hier aus sind wir dann noch weiter in den Südwesten gefahren, gelandet sind wir in Glenbeigh. Übernachtet haben wir im Liosderrig House, den Namen der Wirtin haben wir nie erfahren, aber am nächsten Morgen, als sie sich am Frühstück bemüht hat, haben wir ihr einige Rezepte in ihr Büchlein diktiert. Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, wollte sie ihren frisch pensionierten Gatten mal mit frisch gekochtem Abendessen verwöhnen. Es war schon spannend.

Der nächste Tag fing leider mit Regen an, so dass wir dem Rat der letzten Herbergsmutter gefolgt sind und nicht in die „so boring middlands“ gefahren sind. Wir sind einmal komplett den „Ring of Kerry“ gefahren, sind wegen des Regens aber der Schönheit des Landstrichs nur am Rande erlegen. Nach Vollendung des „Rings“ sind wir dann doch noch nach Dingle gefahren, ein Tipp von meinem Chef. Leider auch hier Regen. So blieb es bei Tee + Kuchen und der Weiterfahrt nach Killaloe.

00a_RingOfKerry_Dingle

In Killaloe haben wir in einem sehr hübschen Hotel übernachtet. Bei dem Regen hatten wir keine Lust, uns durch fremde Vorgärten zu kämpfen. Das Hotel stand plötzlich da so rum. 4 Sterne, wenn ich mich richtig erinnere, und kaum 10 Euro teurer, als die B&Bs der vergangenen Tage.

00a_Killaloe

Der nächste Tag begrüßte uns wieder mit hellem Sonnenschein. Hatten wir aber auch verdient, finde ich… Wir hatten den Ort ausgewählt, um es nicht mehr ganz so weit bis nach Dublin zu haben. In Dublin haben wir uns am Stadtrand ein B&B ausgeguckt, das Glenkeen House, das eine Luas (Straßenbahn)-Station in direkter Nähe hat. Viele kleine Zimmer und die auch noch mit Antiquitäten vollgestellt. Ein bisschen skurril, aber wiederum mit einem prima Frühstück am nächsten Morgen. Den Tag aber haben wir natürlich in der Hauptstadt verbracht. Molly Malone, Universität / Trinity College.

00b_Dublin.jpg
Dublin Castle

00c_DublinCastle

und von hier aus zu Fuß zur Guinness-Brauerei. Wir haben die kompletten Ausstellungräume bewandert, haben in der „Akademie“ gelernt, wie man „richtig“ Guinness zapft (klar, mit Certificate) und haben zum Abschluss den tollen Blick über Dublin genossen.

00d_DublinGuinness

00e_DublinGuinness

00f_DublinGuinness

Da Glenkeen House auch in Richtung Flughafen nicht ungünstig liegt, konnten wir uns ein bisschen Zeit lassen, um den Leihwagen abzugeben. Leider erfuhren wir erst am Flughafen, dass unser Flieger (ja, ja Eurowings) 20 Minuten Verspätung haben sollte. Im Endeffekt war es fast eine Stunde.

03_Weg

Wunderbare Tage, viel Entspannung, viel schönes Wetter, gutes Essen. Alles gut.

APAty in Schloss Höhnscheid

Gut gelaunt, gleich gesinnt, wollerey-Garnverstricker. Das waren die Voraussetzungen, die uns am 1. Dezemberwochenende nach Schloss Höhnscheid bei Bad Arolsen gelockt haben. Es handelte sich um die „Abo-Päckchen-Abholparty“, also die Möglichkeit, das letzte Abo-Garn-Päckchen der wollerey persönlich in Empfang zu nehmen, aber auch für Nicht-Abonentinnen, schlichtweg dabei zu sein, feinstes Garn zu beschmusen, gut zu essen und in netter Runde gemeinsam zu stricken und zu klönen.

Das Schloss war wunderbar adventlich geschmückt. 1235 wurde das Schloss als Augustinerfrauenkloster gegründet, die Mauern sind herrlich dick (das Handynetz eher „schwach“ …) und die Betreiber / Eigentümer sehr nett und bemüht.

Wir haben es uns also 2 Tage gut gehen lassen – hier ein paar Bilder.

WoWo00a

WoWo00c

WoWo00b

Übrigens … alle Teilnehmerinnen sind mit der Veröffentlichung von Fotos einverstanden …

La Gomera

Wer Ruhe sucht, der wird auf La Gomera fündig. Die Insel ist die zweitkleinste der sieben Hauptinseln des Kanarischen Archipels im Atlantik. Der vulkanische Ursprung von La Gomera ist überall sichtbar und spürbar. Gerade diese Landschaft hat es uns angetan. Inmitten der Insel gedeiht der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde. Er gehört zum Nationalpark Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist.

Die Anreise sollte man ganz gut planen, denn obwohl es einen Flughafen auf La Gomera gibt, wird dieser nur 2 x tgl. von Teneriffa aus mit Kleinflugzeugen angeflogen. Wir haben uns für die Variante „Fähre“ entschieden und sind damit – im wahrsten Sinne des Wortes –  gut gefahren.

Anreise

Gomera000a

Playa de Santiago und Hermigua

Gomera000b

Gomera000c

Valle Gran Rey

Gomera000d

San Sebastián

Gomera000e

Gomera000f

Gomera000g

Vallehermoso

Gomera000h

Gomera000i

Nationalpark

Gomera000j

Abreise

Gomera000k